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UMBAUEN FÜR DAS ALTER

 

Wer heutzutage die Augen aufmacht, wird schnell feststellen, dass der sogenannte Senioren Trend in Deutschland zunimmt. Die Menschen werden immer älter und die Not, Pflegekräfte und Altersheime zu finden, nimmt zu. Wer schlau sein will, sorgt vor und sichert sich sogar eine Wertsteigerung seiner Immobilie. Sichere Mieteinnahmen, durch Mieter, die länger in der Wohnung wohnen bleiben und eine Aufrüstung, die einen höheren Preis rechtfertigt, da eine Pflege von zu Hause ermöglicht wird. Wir, die PHNX GmbH bauen bereits seit 2015 barrierefreie Duschen und haben dies zum Anlass genommen, uns weiter in das barrierefreie Wohnen einzuarbeiten.

Badezimmer mit begehbarer Dusche, einem Waschbecken, welches mit dem Rohlstuhl erreichbar ist und ein WC mit Griffen zum Abstützen

Dank festgeschriebener DIN-Normen ist es einfacher zu verstehen, was ein pflegebedürftiger Patient wirklich braucht, um im Alter von zu Hause gepflegt zu werden. Ein ausgiebiges Gespräch mit den Senioren gibt uns Aufschluss über die notwendigen Massnahmen, sodass wir zusätzlich Auskunft darüber geben können. welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie man vorzugehen hat. Diese Broschüre soll zum Thema „barrierefreies- oder auch altersgerechtes Wohnen“ aufklären.

 

EIN MÖGLICHER AUSWEG

Was uns bleibt, ist die Anpassung unserer vier Wände auf ein altersgerechtes-, oder barrierefreies Wohnen. Dennoch gibt es viele verschiedene Variationsmöglichkeiten, die sich über schlichte und rein funktionale Elementen ausdehnen, bis über Luxus Variationen.

Sie müssen sich zunächst darüber im Klaren sein, wofür Sie genau vorsorgen wollen. Werden Sie eine Pflegekraft brauchen? – Wollen Sie für den Fall der Fälle bereits alles vorbereiten? Brauchen Sie einen Rollstuhl, oder gehen gar davon aus, dass Ihre Sehkraft enorm eingeschränkt sein wird? Diese Fragen klären wir mit Ihnen gemeinsam in einem Beratungsgespräch und stellen Ihnen verschiedene Variationsmöglichkeiten auf, die zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passen. Wir erfüllen die Mindestanforderungen der DIN-Norm 18040-2 für barrierefreies Wohnen, sodass Sie sicher sein können, das alle Eventualitäten, die auf Sie zutreffen können, in Betracht gezogen werden.

Das Thema Umbau richtet sich nicht nur an Eigenheimbesitzer, sondern vor allem auch an Mieter. Mieter haben die Möglichkeit, in Absprache mit Ihrem Vermieter vermehrt Umbaumaßnahmen zu veranlassen. Jedoch müssen diese genehmigt werden, es sei denn, diese befinden sich innerhalb der Wohnung. Der Vermieter kann mit einem Mehrwert seiner Immobilie rechnen, da nicht nur der Immobilienwert gesteigert wird, sondern auch die Mieten dementsprechend angepasst werden können. Um Streitigkeiten zu Verhindern, sollte mit dem Vermieter das Ausmaß der Arbeiten, als auch die Kostenanteile gemeinsam diskutiert werden. Hier schaffen die versprochenen 4.000€ der Krankenkassen Abhilfe. Diese richten sich pro Person und können auf bis zu 16.000€ pro Haushalt gesteigert werden.

 

 

DAS PROBLEM MIT DEM ALTER

Wir werden alle alt, das steht ausser Frage. Die Deutschen werden nur im Schnitt etwas älter als andere Europäer und das ist ein Problem. Naja, das Problem lange Leben zu dürfen, ist eher ein Privileg. Doch uns ist allen klar, dass das Alter gewisse Risiken mit sich bringt. Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit ist ein Fakt, der nicht nur Familien und Senioren an sich beschäftigt und zu schaffen macht. Gerade Krankenkassen sind in der Not zu handeln, da Sie sonst exorbitante Ausgaben zu stemmen haben für Pflege und Altersheim. Wie schön wäre es doch für beide Seiten, könnten Menschen länger in Ihren Häusern, oder Mietwohnungen leben bleiben. So würden Sie sich das oft unschöne Heim ersparen und könnten womöglich von zu Hause gepflegt werden. Die Lösung scheint also naheliegend, dass wir uns alle für das Alter fit machen. Körperlich wird das womöglich etwas schwierig, wenn man die 60er und 70er Marke überschritten hat. Das einzige was bleibt, sind die Umstände und das Umfeld zu ändern. Im Klartext bedeutet, dass wir umrüsten müssen. Begehbare Bäder, die wir mit dem Rollstuhl, oder der Gehhilfe problemlos erreichen können. Für eine Pflegekraft sollte auch genug Platz sein, damit die Arbeit sich für beide Seiten so angenehm wie möglich gestaltet lässt. Die Frage, die sich einem stellt, betrifft vor allem die Kosten, die so eine Sanierung mit sich bringt. Die Spannweite ist wie immer sehr groß und die meisten Menschen sind überfragt und können sich so einen Umbau schwer vorstellen.

 

 

DIE HERANGEHENSWEISE

Ermitteln Sie im Vorfeld, was wirklich zu tun ist und was Sie womöglich selbst machen können.

 

 

BARRIEREFREIER EINGANGSBEREICH

– Beseitigen Sie Stufen zum Hauseingang, die für Rollstühle nicht befahrbar sind. Nutzen Sie Rollstuhlrampen & Rampensysteme. Es gibt sowohl fest installierbare Systeme als auch mobile, ausfahrbare Rampen.

Für größere Höhenunterschiede bis zur Haustür, kann ein Außenaufzug (z. B. ein Hublift) die barrierefreie Lösung für den Eingangsbereich sein.

Gerade bei Altbauten stellen Schwellen ein Hindernis dar. Kleinere Hindernisse überwinden beidseitige Türschwellen-Rampen. Größere Hindernisse erfordern eine bauliche Maßnahme, um einen schwellenfreien Übergang zu schaffen.

 

 

TREPPENEINSTIEG ERLEICHTERN

Mit Handläufen auf beiden Seiten und Ausleuchtungen mit LEDs machen Sie die Treppen sicherer und begehbar.

Anti-Rutsch-Beläge und -Beschichtungen der Stufen sind eine weitere Möglichkeit, Treppen sicherer zu gestalten.

Wesentlich komfortabler und sicherer sind Liftsysteme, die fest an der Treppe montiert sind. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen die wir mit Ihnen gerne vergleichen, um für Sie das passende System zu finden.

 

 

BARRIEREFREIES BAD

Das Badezimmer sollte genug Platz haben, sodass rangieren für einen Rollstuhlfahrer möglich ist. Die DIN-Norm schreibt 120x 120cm vor. Diese ist jedoch geringer, wenn kein Rollstuhl von Nöten ist, um eine Pflege zu gewährleisten. Der Gesundheitszustand ist entscheidend.

Die Dusche sollte bodengleich und mit einem rutschfesten Bodenbelag ausgestattet sein. Er ist für den Hausgebrauch zudem viel praktikabler, da er ebenso sicher ist und sich leichter reinigen lässt.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Badewanne barrierearm bzw. barrierefrei zu gestalten. Beispiele sind die Sitzbadewanne, der Badewannenlift oder der Umbau von der Wanne zur Dusche.

Neben der Toilette sollte genug Platz sein, damit ein Rollstuhlfahrer auch seitlich Zugang findet.

Haltegriffe und Duschsitze geben zudem Sicherheit und können kostengünstig aufgerüstet werden.

Bei Waschtisch und Toilette sollten Sie auf die Höhe achten.Bei den Armaturen lohnt es sich, auf Ergonomie zu achten. Diese sind leichter zu handhaben und meist auch einfacher zu reinigen.

Schiebetüren erleichtern zudem das rangieren und spenden Platz.

 

WOHNRÄUME FREI GESTALTEN

Sollte man sich dazu entscheiden, die Fenster auszutauschen und tiefere einzusetzen, um den Ausblick für einen Rollstuhlfahrer zu ermöglichen, ist es empfehlenswert darauf zu achten, dass Griffe mit Verlängerungen ausgestattet sind. Wer zudem elektrisch betriebene Rollläden wählt, sorgt dadurch für den Komfort im hohen Alter vor.

Sorgen Sie für Standsicherheit bei Möbeln, damit Senioren sich darauf abstützen können.

Elektrisch betriebene Betten helfen beim Aufstehen und geben zudem Komfort.

Der Eingang zu Türen sollte ebenerdig gestaltet werden, um Leichtgängigkeit zu gewährleisten.

Eine automatische Beleuchtung in der Wohnung gibt zusätzlich Sicherheit und sollte sich bequem mit einer Fernbedienung an- und ausschalten lassen.

 

BARRIEREFREIE KÜCHE

 

In der Küche sollten alle Amaturen so eingebaut werden, dass sie einfach erreichbar sind –  vor allem für Rollstuhlfahrer. höhenverstellbare Oberschränke und unterfahrbare Arbeitsplatten sind optimal.

Generell gilt: Komplett-Ausziehschubladen sind besser geeignet als Schränke, da man hier auch noch im Sitzen gut an Töpfe, Pfannen und Co. kommt.

Arbeitsstühle, die sich unter die Arbeitsplatte fahren lassen, erleichtern gehandicapten Menschen die Küchenarbeit ungemein.

Kleinere Utensilien wie besonders leichtgängige Dosenöffner oder spezielles gut greifbares Besteck sind ebenfalls praktische Hilfsmittel.

Wir empfehlen unseren Kunden, sich im internet darüber schlau zu machen, welche Fachhändler es für barrierefreies Wohnen in der Umgebung gibt. Anschließend sollten Sie vor Ort eine Bemusterung durchführen, um besser visualisieren zu können, welche Ausstattung für Sie in Frage kommt.

 

 

Die Finanzierung

Die Möglichkeiten sind groß. Von Zuschüssen, über die Krankenkassen bis über Kredite der KFW gibt es verschiedene Finanzierungswege.

Generell raten wir unseren Kunden dazu, sich ausgiebig in die Thematik einzulesen. Es kann unter Umständen schwierig werden, vergleichbare Angebote einzuholen, da viele Firmen nicht über die DIN-Normen für barrierefreies Wohnen informiert sind. Man kann nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen und genau so sieht das auch die KFW.

Die KFW finanziert das barrierefreie Wohnen, sowohl für Hauseigentümer, als auch für Vermieter. Dabei ist nur zu gewährleisten, dass die geplanten Maßnahmen, auch den gewünschten Effekt bringen – und zwar eine erleichterte Pflege von zu Hause.

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